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100.000er Hähnchenmaststall in Etelsen-Giersberg - NEIN DANKE!

Brand der Mastanlage in Sprötze

Montag, den 09. August 2010 um 12:33 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Von "Terrorismus" und "Anschlägen auf die Landwirtschaft" ist hier die Rede oder - wie bringe ich Gegner der Massentierhaltung oder überhaupt jeden Tierliebhaber in Verruf ?!
Die Äußerungen des Landvolk-Vorsitzenden Meyer sind ja fast so respektlos wie die Tat selbst.
Wie fühlen sich da die Opfer von echtem Terrorismus, wenn sie so etwas hören ?!

Haarsträubende Äußerungen des Landvolk-Vorsitzenden Meyer zu einem - selbstverständlich unentschuldbaren - Brandanschlag.
Darauf gab es eine treffende Antwort, der nichts hinzuzufügen ist. Um die Privatsphäre des Autors zu schützen, wurden Name und Anschrift unkenntlich gemacht, .

 

Vetternwirtschaft in der Behörde - woher kennen wir das nur ?!

Montag, den 02. August 2010 um 10:50 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Ein weiterer Fernsehbeitrag zum leidigen Thema Massentierhaltung mit brisanter Aufklärung darüber, wie hier wieder einmal Gesetze umgangen und gebrochen werden, um die Interessen eines Einzelnen über die Interessen der Allgemeinheit zu stellen.

Und es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wenig bürgernah auch hier der Bürgermeister agiert. Frei nach dem Motto: "Ihr müsst mich wählen - danach kann ich Euch quälen...". Dieser Fernsehbeitrag ist ein weiteres trauriges Beispiel dafür, dass das Gesetz bundesweit in den Kommunen mit Füßen getreten wird und nicht erst in Berlin.
Aber wehe, wir vergessen, ein Knöllchen zu bezahlen....

 

 

ZDF-Frontal klärt auf: Die Machenschaften der Hähnchenmäster

Montag, den 02. August 2010 um 10:47 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

 

Petition des Vereins "Rettet den Regenwald"

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Deutsche Massentierhaltung bedroht Südamerikas Regenwälder.
Ein aufschlussreicher Bericht über die Hintergründe des Raubbaus an der Lunge der Welt
und natürlich die Petition gegen die Schlachtanlage in Wietze: HIER

(über 16.000 Menschen haben schon gezeichnet - Stand 01.08.)

 

Wo nun schon wieder gelogen wurde....und wie wird es weitergehen...

Sonntag, den 18. Juli 2010 um 09:27 Uhr | Author: Norbert Krüler | PDF Drucken E-Mail

....mit so einer Genehmigungsbehörde ?!

Hier noch ein kurzer Nachtrag zum Bericht des Sonntagstipps "Warum Landkreis Erörterung kippte....". Auf die - für uns Bürger durchaus relevante - Frage der Redakteurin Anke Ullrich, warum der Antrag von Jürgen Ernst auf vorzeitigen Baubeginn nicht öffentlich ausgelegt wurde, antwortete Bauamtsleiter Lück, "....dass dieser Antrag im Rahmen der öffentlichen Auslegung nicht berücksichtigt werden konnte, da er zum Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntmachung noch nicht gestellt war....". Nach neuesten Recherchen stellte sich nun heraus, dass hier stumpfweg und vorsätzlich gelogen wurde.

Fakt ist, dass die Antragsunterlagen erst ab dem 29.03.2010 öffentlich ausgelegt wurden - der Antrag auf vorzeitigen Baubeginn aber bereits am 18.03.2010, also schon 11 Tage eher beim Landkreis vorlag. Also war Zeit genug, dieses Dokument dem für die Öffentlichkeit auszulegenden Antragsordner beizufügen. Diese Verschleierung kam jedoch erst ans Tageslicht, nachdem ein Mitglied der BI noch nachträglich Akteneinsicht zu diesem Thema beantragte und den Eingangsstempel "18.03.2010" auf dem Antrag sah.

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Wir kriegen die Erde schon kaputt...

Freitag, den 16. Juli 2010 um 10:44 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Es war ja leider zu befürchten, dass der Schlachthof in Wietze gebaut werden würde. In Deutschland wird halt nicht nur der Tierschutz und der Umweltschutz mit Füßen getreten.

6,5 Millionen EUR Zuschuss von der Landesregierung gibt es für diesen kontemporären Turbo-Kapitalismus-Hühnerwahnsinn. Die kann man dann ja bei der Bildung erstmal wieder einsparen. Und dass, obwohl die Vereinten Nationen schon vor einiger Zeit festgestellt haben, dass Deutschland in Sachen Bildung großen Nachholbedarf hat: "hier wird das Menschenrecht auf Bildung verletzt" [Spiegel Nr. 27/10]. (übrigens, für diese 6,5 Millionen EUR hatte sich noch unser jetziger Bundespräsident Christian Wulff stark gemacht)

Das einstige Land der "Dichter und Denker" entwickelt sich langsam aber sicher zum Auffangbecken für Hühnerkot und Gülle. Dass der Überschuss an Fleisch exportiert wird, der Mist aber hierbleibt, wird in jeder Darstellung immer wieder gerne verschwiegen. Das hat ja nun im Laufe der letzten Jahre dazu geführt, dass unser Trinkwasser immer schlechter wurde. Und was nun die Bildung anbelangt: die werden wir in naher Zukunft wohl importieren müssen. Da diese in fast allen Ländern einen höheren Stellenwert genießt und daher mehr für den Nachwuchs getan wird, werden zukünftig die wirklich guten Patente und Erfindungen wohl von dort kommen müssen. In einem Satz: Wir tauschen billiges Fleisch gegen hochwertige Technologie. Und unser Trinkwasser wird irgendwann so ungenießbar sein, dass wir unbezahlbares Wasser aus Übersee beziehen müssen, das dann doppelt so teuer sein wird wie z.B. ein Liter Milch.

Schon der Stern stellte vor wenigen Wochen in einem 10-seitigen Bericht fest, dass Deutschland Nr. 1 im Produzieren von Gülleseen und von Fleisch niedrigster Qualität ist. Während die Gemeinden und die Kreistage die Instrumente hätten, umweltschützende Politik zu betreiben, um die Standards zu erhöhen, ziehen sie es vor, "Profilierungspolitik" gegenüber einigen Wenigen zu praktizieren, um deren Anliegen zu befriedigen. Frei nach dem Motto: "Das kriegen wir schon hin!". Der Auftrag der Wähler, die Umwelt und das Gesetz spielen dann häufig keine Rolle mehr. Dass sie dabei nicht so unaufgeklärt sind, wie sie den Bürgern gegenüber häufig tun, sieht man nicht nur an den wirklich sehr seltenen, gut versteckten Artikeln unter "Lokales" in der Zeitung (siehe unten). Man liest es auch als Kleingedrucktes, wenn sie wieder mal zusammengesessen und es gemeinsam festgestellt haben. Da drängelt sich doch einem die Frage auf, "wie lange wollen die Herren diese Dinge noch ignorieren ?!". Wann werden diese Leute begreifen, dass man Geld nicht essen kann??

Der Markt für Fleisch ist schon mehr als gesättigt, die Wasserqualität ist heute schon schlecht - dennoch sind derzeit weitere 900 (!!) Mastanlagen bundesweit beantragt. Tendenz steigend.


[So wie im Artikel abgebildet sehen Masthühner aber nicht aus. Die Presse scheint das nicht zu wissen.]

 

Gemeinde als Wegbereiter....?!

Sonntag, den 20. Juni 2010 um 09:56 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

....oder man könnte auch sagen, frei nach dem Motto der Volksbank "Wir machen den Weg frei" !! Gemeint ist die Gemeinde Langwedel, die sich über zwei Jahre geweigert hat, festzustellen, dass die schmale Giersbergstraße (3 Meter Breite) für den Schwerlastverkehr einfach nicht ausreicht. Es fielen sogar Zitate wie das von Bauamtsleiter Bethge "ich bin dort mit dem Fahrrad langgefahren - die Straße ist breit genug". Dass sie es nicht ist, zeigen Fotos wie dieses hier:

Weitere Monate gingen ins Land, der ehemalige Bgm. Mattfeldt (CDU) hat jetzt als Bundestagsabgeordneter ein hoch bezahltes Touristikbüro in Berlin und es wurde ein neuer Bürgermeister für Langwedel gewählt - seitdem ist Andreas Brandt (SPD) im Amt. Trotzdem sind die Sprüche noch die gleichen "....über den Hebel der Zuwegung ist nichts zu machen...", so hieß es in einem Gespräch am 14.06.2010 mit Bürgermeister Brandt und Bauamtsleiter Bethge. Diesen Satz hatte seinerzeit auch schon Andreas Mattfeldt gebetsmühlenartig 'rauf- und 'runtergebetet - natürlich ohne Begründung.

Trotzdem hat sich was geändert. Nun gibt es ein Gutachten zur Giersbergstraße, welches die Frage, ob die Straße nun ausreicht für die 40t-Transporter, endgültig beantworten soll. Bezahlt hat dieses der Steuerzahler (nur mal nebenbei erwähnt). In diesem Gutachten, welches wiederum auf die Daten des Mastanlagen-Gutachtens von Jürgen Ernst zurückgreift, wird nun klargestellt, dass die Giersbergstraße bereits heute für den Begegnungsverkehr von PKW / Radfahrer zu schmal ist. Erst recht leidet die Beschaffenheit der Straße darunter, wenn es zu Situationen kommt, in denen LKW's die Straße aufgrund von Gegenverkehr (egal ob Fußgänger, Radfahrer, PKW) verlassen müssen. Auch dieses kann man mit bloßem Auge und gesundem Menschenverstand erkennen, dafür (!) hätte man kein Gutachten benötigt. Aber iss' ja egal, mit den Steuergeldern kann man's ja machen. Erst recht unvollständige Gutachten. Dass sich LKW's auf der Giersbergstraße überhaupt nicht begegnen KÖNNEN, wird vorsichtshalber im Gutachten lieber gar nicht erst erwähnt.

Wohlweißlich weggelassen wird auch, dass mitten in der Nacht 17 oder 18 LKW's (40 Tonner) in kurzen Zeitabständen anrücken würden, um 125.000 Hähnchen abzutransportieren. Dass die Schwerlasttransporter während der Nachtruhe durch ein Wohngebiet fahren, dabei einen Geräuschpegel von 95 Dezibel (lt. Bundesumweltamt) erzeugen,  während dessen eine 90° Kurve passieren - im Abstand von weniger als 5 Metern Entfernung zu mehreren Wohnhäusern - dabei natürlich bremsen und anfahren und ganz nebenbei die aus dem Schlaf gerissenen Anwohner vergasen - so etwas wird natürlich NICHT erwähnt, denn das könnte die Öffentlichkeit ja nachhaltig verärgern.

Nicht im Gutachten erwähnt wird auch die Tatsache, dass - im Falle der Verbreiterung - der komplette Baumbestand an der Giersbergstraße gefällt werden müsste. Der Baumbestand hat sich in den letzten 30 Jahren alleenartig entwickelt und filtert einen großen Teil der Schadstoffe von der nahe gelegenen Autobahn A 27.

Allein die Ankündigung, dass über 30 Jahre alte Eichen, Buchen und Kastanien gefällt werden könnten, löste blankes Entsetzen aus "....davon wird nicht EIN einziger Baum gefällt....und wenn wir uns an die Bäume anketten müssen...." - hieß es prompt von einigen Anwohnern.

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Persönlich angemerkt...

Sonntag, den 20. Juni 2010 um 14:15 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Noch heute liegt bei uns im Wohnzimmer der Wahlflyer des heutigen Bürgermeisters Andreas Brandt mit seinem Motto: "Unser Bürgermeister für alle". Auf seiner damaligen Wahlkampftour durch die Region hatte er dann auch bei uns Halt gemacht, um sich und sein Wahlprogramm vorzustellen. Etwa ein Dutzend Nachbarn hatten sich bei uns versammelt, um den Kandidaten ebenfalls kennenzulernen. Logischerweise kamen wir im Gespräch auch auf den geplanten Maststall zu sprechen: "....ich war auch beim Antragsteller...", hat er da gemeint,  "....und dem hab ich gesagt, wenn ich hier wohnen würde, wäre ich auch Mitglied in der Bürgerinitiative gegen den Hähnchenmaststall. Ich möchte so einen Stall auch nicht vor der Nase stehen haben....."

Wie waren wir alle begeistert. Andreas Brandt. Einer von uns. Ein Bürgermeister mit bodenständigen Ansichten. Ganz normal, diskussionsfreudig, gut verständlich und sehr offenherzig. Es fehlten Verwaltungskenntnisse, aber seine hohe Auffassungsgabe und sein Enthusiasmus gaben mir das Gefühl, dass er sich diese im Laufe seiner Amtszeit schnell aneignen könnte.

Nun ja! Das war vor der Wahl.

Niemand hat verlangt, dass er danach der Bürgerinitiative beitritt. Niemand hat irgendeine Verhinderungspolitik erwartet. Wir haben uns nur auf einen Bürgermeister gefreut, der nicht die offensichtliche antragstellereingefärbte Lobbyarbeit seines Vorgängers weiterführt, sondern, dass er stattdessen neutral zu allen Bürgern steht. Und der sich bei all seinen Entscheidungen, im Zweifelsfall immer nur strikt auf geltendes Recht stützt.

Wäre er "der Bürgermeister für alle", würde er sich bezüglich der geplanten Mastanlage betreffend auch einfach mal an die Gesetze halten und somit niemanden begünstigen. Was im übrigen auch der einfachste Weg wäre, um sich bei jeder Partei aus der Schusslinie zu bringen (es sei denn, es gibt da geheime Absprachen. Anders kann man das Verschwenden von Steuergeldern (für das Straßengutachten) nämlich nicht erklären.)
Aber wenn er schon nicht neutral sein will, sollte er zumindest in seinen Gedanken seine Wähler nicht vergessen. Allein in den Einwendungen gegen den Hähnchenmaststall sind da schon weit über 1000 zu finden (nur um der Waage mal das passende Gegengewicht zu geben).

 

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Grimm's Märchen

Sonntag, den 20. Juni 2010 um 11:41 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Hier hätten Landkreis und Gemeinde die Möglichkeit gehabt, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen, indem sie mit offenen Karten spielen und auf die gut recherchierten und fundierten Fragen der Redakteurin Anke Ullrich einfach nur offen, informativ und objektiv geantwortet hätten. Stattdessen lieferten sie mit äußerst lauen, fragwürdigen und sogar einer ausgebliebenen Antwort einen weiteren Beweis dafür, wieviele Dinge doch unter den Tisch gekehrt werden und wie bestrebt sie doch sind, durch ihre vorsichtige Ausdrucksweise, bisherige Fehler im Verfahren und Begünstigungen des Antragstellers doch zu weiterhin verschleiern.

 

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