• Aktuelles
  • Hühnermast - die Fakten!
  • Gute Gründe dagegen
  • In der Presse
  • Im Fernsehen
  • Tierschutzvideos
  • Erste Hilfe für BI's :-)
  • Wiesenhof-Skandal
  • Lebendrupf Gänse
  • "der Markt boomt..."
  • Gesunde Ernährung
  • Flyer gegen Massentierhaltung
  • Aktionen der BI
  • Zitate von Promis
  • Spendenkonto
  • Links + Freunde
  • Politisches
  • Gästebuch
  • Kontakt
  • Impressum

100.000er Hähnchenmaststall in Etelsen-Giersberg - NEIN DANKE!

....Entscheidung des Nds. Straßenbauamt nicht nachvollziehbar?

Mittwoch, den 07. Oktober 2009 um 00:00 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Nix Genaues weiß man nicht...? Oder will man nicht wissen? Wenn man sich die Antworten von Bgm. Mattfeldt und Bauamtsleiter Bethge durchliest, versteht man die Welt nicht mehr.
Immerhin gibt es eine offizielle Stellungnahme der Nds. Behörde für Straßenbau und Verkehr, die besagt, wie die Giersbergstraße beschaffen sein muss, damit die Frage der öffentlichen Erschließung geklärt ist. Es müssen Ausweichstellen her, ansonsten muss der Bauantrag für den Hähnchenmaststall abgelehnt werden (so auch der Landkreis Verden in der Kreistagssitzung vom 18.09.09).

D.h. sowohl die Genehmigungsbehörde (Landkreis Verden) als auch deren Aufsichtsbehörde (Nds. Straßenbauamt) stellten fest, dass die öffentliche Erschließung nicht gesichert ist. Bgm. Mattfeldt, der bereits den Mega-Hähnchenmaststall irrtümlicherweise als "privilegiertes landwirtschaftliches Bauvorhaben" eingeschätzt und daraufhin "durchgewunken" hatte, kommt anscheinend nicht auf die Idee, dass er sich auch dieses Mal geirrt haben könnte.

Nein, nicht Mattfeldt liegt falsch, sondern Genehmigungsbehörde und Nds. Straßenbaubehörde irren sich..?!?!!! 
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.....

 

Neue Anfrage zum Thema Hähnchenmast...

Sonntag, den 27. September 2009 um 11:36 Uhr | PDF Drucken E-Mail

In der heutigen Ausgabe des Sonntagstipps wird über eine Anfrage der Ortsbürgermeisterin Frau Kutscher (SPD) an Herrn Mattfeldt (CDU) berichtet. Angefragt wurde letzten Montag (21.09.09), eine Antwort gab es bisher nicht.

Auch hier zeigt sich wieder, dass die Belange der Bürger hinter der Selbstvermarktung von Herrn Mattfeldt zurückstehen müssen. Was bei kleinem die Frage aufwirft, wer macht eigentlich seit Monaten die Arbeit des Bürgermeisters?

Bewerbungen bei anderen Firmen, die fast den ganzen Tag in Anspruch nehmen, über Monate hinaus, hätten uns nicht nur den Job gekostet. Je nach Branche hätte das sogar Regressansprüche an den Arbeitnehmer/Dienstleistenden ausgelöst. Herr Mattfeldt bezieht sich ja so gerne auf die Praxis der Wirtschaft. Wir haben nirgendwo gelesen, dass er vom Dienst freigestellt bzw. unbezahlten Urlaub für die Zeit seines Wahlkampfes genommen hat. Aber wir lassen uns natürlich gerne eines Besseren belehren. Eines ist jedoch sicher, ehrenamtlich arbeitet Herr Mattfeldt nicht....

 

Warum wir uns wehren....

Samstag, den 26. September 2009 um 14:29 Uhr | PDF Drucken E-Mail

....130 Hühner und 3 Schweine pro Einwohner - das ist im Emsland und im Oldenburgischen Münsterland längst Realität (siehe Pressebericht). Besser dort als hier, werden sicherlich die meisten denken. Leider könnte sich unser noch idyllisches Landleben schneller als uns lieb ist, in den gleichen Albtraum verwandeln. Denn die Fa. Rothkötter plant, in Celle (ca. 70 km südlich von Verden), eine Mega-Schlachtanlage für Geflügel zu errichten. Dort sollen 40 Millionen Euro für den Bau der Schlachterei in die Hand genommen werden, die auf 21 ha Betriebsfläche entstehen soll. Als "Zulieferer" dienen Mastställe im Radius von 100 km rund um Celle, nach Aussagen eines namhaften Sprechers aus der Branche sollen hier bis zu 150 Mastställe das Geflügel für Rothkötter liefern. Der Verdacht liegt also nahe, dass auch unser Antragsteller zu den Lieferanten gehören könnte. Und natürlich noch viele weitere, was unsere Befürchtungen untermauert, dass der "Fall Ernst" erst der erste von vielen weiteren sein könnte.

Also können wir nur die Frage wiederholen: "Wohin mit dem vielen Hühnerkot? Wieviele Exkremente kann unser Boden noch aufnehmen? Wie lange ist die Luft noch atembar? Was ist mit den Gesundheitsgefahren (Keime, Feinstäube, Viren), die uns bedrohen ?". Das sind Fragen, die eigentlich die Landesregierung, in diesem Fall Herr Ehlen, beantworten müsste. Dieser jedoch ist immer noch der Meinung, dass weder Hühner- noch Schweinegrippe mit der Massentierhaltung in Verbindung zu bringen sei. Dabei gibt es doch inzwischen namhafte Wissenschaftler, die längst das Gegenteil bewiesen haben (Focus, 02.09.2009).

Im Emsland hat sich die Situation bereits so zugespitzt, dass selbst die sonst so unternehmerfreundliche CDU das sich anbahnende Desaster (in diesem Fall aus dem Blickwinkel der bäuerlichen Landwirtschaft) erkannt hat: "...Heribert Kleene (CDU-Bürgermeister in Dörpen) monierte, dass kleine Landwirte „zwangsläufig in die Hände von Großinvestoren wie Rothkötter“ getrieben werden...." (Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 14.09.09). Soviel Weitsicht vermissen hier vor Ort bei einem Bürgermeister, dessen Tagesablauf von Selbstvermarktung geprägt ist.

 

Unfall an der Kreuzung zur Giersbergstraße

Freitag, den 25. September 2009 um 00:01 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Donnerstag, den 24.09.09 gegen 18.30 Uhr ereignete sich ein Unfall an der Kreuzung Giersbergstraße / Hustedter Straße. Ein Tierfutter-LKW, der von der Giersbergstraße auf die Hustedter Straße abbiegen wollte, übersah den von rechts kommenden PKW und schob ihn in ein gegenüber liegendes Maisfeld (siehe Bilder).
Dieser Unfall zeigt einmal mehr, dass die Giersbergstraße nicht verkehrssicher ist, da unter all den schon x-mal erwähnten Mängeln auch die Kreuzung zur Hauptstraße sehr schlecht einsehbar ist.

Eigentlich ein Wunder, dass dort noch keine Schulkinder vom Schwerlastverkehr erfasst worden sind, da diese Straße schon seit Jahren von viel zu vielen LKW's befahren wird.

Wir hoffen, dass der Fahrer des PKW's bei dem Unfall nicht ernsthaft verletzt wurde und wünschen ihm gute Besserung.

 

Strasse nun doch nicht breit genug...

Montag, den 21. September 2009 um 21:38 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Tja! Es gibt so einiges neues. In der letzten Woche wurde im Kreistag in Verden offiziell mitgeteilt, dass der 100 000er Hühnermaststall so nicht genehmigt werden kann. Grund: Die Zufahrtsstrasse ist 0,35 m zu schmal und müsse mit Ausweichbuchten für den Gegenverkehr versehen werden. Dann ginge es doch. Das allerdings stellt sich in der Umsetzung nicht ganz so einfach dar. Links und rechts verläuft ein Graben. Eine ziemlich kostenintensive Geschichte, diesen Radwanderweg NUR als Zufahrt für den Maststall in eine hauptverkehrstaugliche Strasse umzubauen. Somit also wären nach Recht und Gesetz die Voraussetzungen zum Bau so einer industriellen Mastanlage schon in diesem Punkt NICHT erfüllt und der Antrag müsste abgelehnt werden.

Hurrah! Dachten wir so im ersten Moment. Wenn da nicht so gleich wieder das kalte Echo eines Satzes aus dem Kreistag auch unsere Siedlung erreicht hätte. Ich sag's mal ganz flapsig mit meinen Worten „Bürgermeister Mattfeld hat so ganz stiekum hintenrum dem Antragsteller des Maststalles einen Gemeindeweg zum persönlichen Ausbau für sein Vorhaben versprochen“.

Bislang hatten wir ja immer noch gehofft, dass so eine linke Tour eher aus dem Reich der - na sagen wir mal - Hirngespinste eines unüberlegten Möchtegernpolitikers kommen. Dass jemand tatsächlich so was von korrupt ist, kennen wir nur von den grossen Politikern aus Berlin.

Kommunalpolitiker waren doch immer die, die noch Ideale hatten, dachten wir. Nun ja! Nun wissen wir es genau. Bürgerfreundliche Politik will der Mattfeldt jedenfalls NICHT machen. Eher „Little Business“ auf unsere Kosten im Flecken Langwedel, und „BIG BUSINESS“ auf unser aller Kosten in Berlin.

Nun wird auch klar warum er von Demokratie (Volksentscheid) nix hält.

Regierung nach Gutsherrenart, sowas schwebt ihm vor. Mir fällt da nur die "Langwedeler Rundschau" ein. In der nur Andreas Mattfeldt erwähnt wird. Wie bitte? Warum heisst es dann LANGWEDELER Rundschau? Ist Andreas Mattfeldt Langwedel? Sind wir schon soweit gekommen? Sollen wir ihn schon Statthalter nennen? Vom schönen Langwedel stand jeden falls nix drin...... in der Rundschau!

Zum Schluss vielleicht noch das eine: Die CDU (Herr Warnke) hatte versprochen, sich bei den Bürgern in Etelsen zu melden wenn es was neues gibt in Sachen Hähnchenmast, damit im zweiten Anlauf alles nach Recht und Gesetz zugeht.

Hier hat noch kein Telefon geklingelt.

PS: Der Korrektheit halber sei gesagt: Herr Bethge, der Bauamtsleiter der Gemeinde streitet natürlich heute ab, dass es einen Deal mit dem Antragsteller gibt. Aber Herr Bethge ist auch derjenige, der im Januar in einer öffentlichen Ratssitzung gesagt hat, dass der Antragsteller noch andere Möglichkeiten habe. Z.b. könnte die Gemeinde ihm einen Weg übereignen für den Fall, dass die Giersbergstrasse sich als ungeeignet erweise. (Er selber hatte sie schon im Vorfeld als öffentliche Strasse ohne Gewichtsbeschränkung ausgewiesen).

Nun ja! Es ist eine Woche vor der Wahl. Der Bürgermeister muss geschützt werden. Mit egal welchen Worten.

 

Antibiotika im Brötchen

Donnerstag, den 10. September 2009 um 00:33 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Diese Medikamente werden nicht nur durch den Verzehr des Fleisches konsumiert, sondern sie gelangen über die natürliche Ausscheidung der Tiere, welche als Dünger auf Feldern und Wiesen ausgebracht werden, in die Nahrungskette. Der SWR zeigte am 05.02.2009 anschaulich, wo man diesen Medikamenten außerdem noch begegnet.

Wer hätte das gedacht? Nun muss man schon sein Brötchen (!) schief angucken.

Der ganze, (traurig) interessante Beitrag des SWR zu diesem Thema verbirgt sich hinter diesem Link: "Antibiotika im Brötchen".

Da sind wir ja mal gespannt, wie uns unsere Politiker vor diesen Gefahren schützen wollen.

 

Antibiotika in der Putenmast

Mittwoch, den 09. September 2009 um 22:55 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Obwohl seit 2006 EU-weit verboten, wird nach wie vor Antibiotika als Leistungsförderer in der Putenmast eingesetzt. Das NDR Fernsehen hatte am 19.02.2009 in seiner Reportage "Putenzüchter am Rande der Legalität" über die - anscheinend gängige - Praxis über diese Zustände berichtet.

Die komplette Reportage hier: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/puten102.html

 

Die Schweinegrippe und die Massentierhaltung

Samstag, den 05. September 2009 um 12:37 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung, 03.09.2009

Bislang haben sich deutsche Wissenschaftler kaum getraut, die Schweinegrippe mit der Massentierhaltung in Verbindung zu bringen. Zu mächtig ist die deutsche Agrarlobby, der auch Verflechtungen mit verschiedenen Universitäten vorgeworfen werden.

Umso erfreulicher ist es, dass sich jetzt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) offensiv zum Thema positioniert hat. Prof. Dr. Thomas Löscher, BDI-Experte und Leiter der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sagte gegenüber Focus, dass die Häufigkeit von Influenza-Infektionen mit der Dichte von Schweinen in der Massentierhaltung erheblich zunimmt.

Weiterhin sagt Prof. Löscher: »Von Schweinen weiß man, dass sie sowohl anfällig für Influenza-Viren bei Vögeln als auch für menschliche Virustypen sind.« Der enge Kontakt zu Menschen und teilweise auch Hühnern sei daher sehr gefährlich. Und weiterhin sagt er: »Eine artgerechtere Haltung in kleineren Populationen würde die Gefahr der Entstehung und Ausbreitung neuer gefährlicher Influenza-Virus-Typen vermutlich deutlich verringern.«

Weiterlesen...

 

Unser Flyer gegen Massentierhaltung

Samstag, den 05. September 2009 um 23:31 Uhr | PDF Drucken E-Mail

Es war ein hartes Stück Arbeit. Eine echte Ochsentour. Aber wir hatten uns fest vorgenommen, den gesamten Landkreis Verden über die Missstände und negativen Auswirkungen der Massentierhaltung zu informieren. Nun ja, wenn wir ganz ehrlich sind, wurde das Ganze erst einmal ausgelöst durch die Probleme hier in Etelsen. Aber ohne den Teufel an die Wand zu malen, was heute unsere Probleme sind, das könnten morgen Ihre sein. Deshalb schien es uns logisch, über diese Missstände schon heute überregional zu informieren.

Wir möchten uns als erstes bei den zahlreichen Sponsoren bedanken, sowohl bei denen, die mit ihrem Logo auf dem Flyer zu sehen sind, als auch bei den vielen Spendern, die lieber privat ihren Obolus geleistet haben. So konnten wir die komplette Auflage mit 55.000 Exemplaren erst realisieren, die am 06.09.2009 dem Sonntagstipp beiliegt.

Wer möchte, kann sich den Flyer auch als Datei herunterladen und selbst ausdrucken und verteilen und so mithelfen (wo auch immer), dass das Problem mit den tierquälerischen Mastanlagen auf Bundesebene vielleicht einfach nur zu einem traurigen Kapitel der Vergangenheit wird.


 

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>

Seite 6 von 8

Heute41
Gestern149
aktueller Monat:871
BESUCHER seit 09/2008:81236
Copyright © 2010 gefluegelmast.de - by Laut + Leise Productions
"Die Größe und der moralische Fortschritt einer Nation lassen sich daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt ....." (Mahatma Gandhi)

Template by real79.org