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100.000er Hähnchenmaststall in Etelsen-Giersberg - NEIN DANKE!

Aktuelle Presse zum "geplatzten" Erörterungstermin

Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 15:18 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Weser Kurier vom 10.06.2010:

Kreiszeitung vom 10.06.2010:

 

Oh wie schön.....dass es Gesetze gibt, an die sich JEDER halten muss....(insbesondere für diejenigen, die sie gerne für sich verdrehen möchten....)

Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 17:20 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Landkreis sagt Erörterungstermin für den Hähnchenmaststall ab

Ob es nun unsere Einwendungen waren, die ganz plötzliche Erkenntnis des Gutachters Oldenburg, dass sein Gutachten nicht mehr zu den Antragsunterlagen passt oder eine späte Erleuchtung unseres Landrates ....oder ob sogar alles zusammen dafür den Ausschlag gegeben hat, dass der Erörterungstermin am 14.06.2010 gekippt wurde, ist eigentlich fast egal.

Fest steht: Der ERÖRTERUNGSTERMIN zum Neubau eines 100.000er Hähnchenmaststalls am 14.06.2010 findet wegen UNGEEIGNETER Unterlagen NICHT STATT!!.....und wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

JUBEL, FREUDE, HEITERKEIT !!!

Bis es zur Aktualisierung der Unterlagen und erneuten (!) Auslage kommt, können wir uns zur Abwechslung mal beruhigt zurücklehnen und den Sommer genießen....

 

Aktueller Sonntagstipp mit Cartoons - Willkommen im Maststall

Sonntag, den 30. Mai 2010 um 12:18 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Die Redakteurin des Sonntagstipps, Anke Ullrich, setzt sich in der aktuellen Ausgabe sehr treffend mit dem Gutachten von Prof. Dr. Oldenburg auseinander.
Unterstützt wird das traurige Thema durch einige treffende Cartoons von "Fabio".

 

Aktuelles Titelthema des "Stern"

Sonntag, den 30. Mai 2010 um 10:05 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

In seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 22, 27.05.2010) macht der Stern die Probleme der Massentierhaltung, die damit verbundene minderwertige Fleischqualität und natürlich die Auswirkungen auf die Umwelt zum Titelthema.
Da wir aufgrund der Länge (10 (!) Seiten) nicht den kompletten Bericht abbilden können, beschränken wir uns auf einige einschlägige Zitate.
Für Interessierte ein sehr empfehlenswerter Bericht.





 

Hähnchenmast - Wirtschaften im Centbereich

Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 19:37 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Hähnchenmast: Wirtschaften im Centbereich

Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Niedersachsen erlebt im Augenblick einen regelrechten Nachfrageboom in der Hähnchenmast. Von den fast 60 Millionen Stallplätzen für Hähnchen in Deutschland stehen fast 32 Millionen Mastplätze in Niedersachsen. Über 50% der deutschen Hähnchen werden somit in Niedersachsen gemästet. Landwirtschaftliche Gebiete mit vorrangig pflanzlicher Produktion stehen neuerdings im Focus der Integrationen.

Vorweg das Fazit der LWK:
Die Hähnchenmast in Deutschland erlebt derzeit eine enorme Nachfrage. Wer auf diesen Zug aufspringen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er ausreichend Arbeitskapazitäten vorhalten sollte. Ein gesunder Betrieb kann ohne weiteres ein weiteres Standbein aufbauen. Gute Voraussetzungen sind eine ausreichende Flächenausstattung, damit der anfallende Mist verwertet werden kann. Niedrige Getreidepreise, wie in diesem Spätsommer, erlauben eine Veredelung des eigenen Getreides über die Hähnchen. Ganz wichtig ist eine absolute Gesundlage der Mastställe, damit die Gesundheitskosten minimiert werden. Nichts schmälert den wirtschaftlichen Erfolg mehr als Tiere, die nicht uniform sind oder am Schlachtband verworfen werden..
Eine genaue Erfassung und vor allem Auswertung der biologischen und monetären Daten aus jedem Mastdurchgang sind unerlässlich. Der spitze Bleistift bleibt neben einer guten Beobachtungsgabe das wichtigste Managementinstrument.
Ein mangelhaftes Management schlägt sich bei Geflügel sofort in den biologischen und damit monetären Leistungen nieder. Um wirtschaftlich Erfolg zu haben muss der Mäster möglichst im Durchschnitt, besser im oberen Viertel der Betriebe wirtschaften. Nur so gelingt ein guter Start mit kräftigen Durchhaltevermögen auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten.

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1529 Einwendungen...und mehr...!!

Freitag, den 14. Mai 2010 um 20:13 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Diese Mastanlage bzw. diese Form der Tierhaltung will wirklich niemand.....außer natürlich die Profiteure....

"Haben ihnen was mitgebracht"
Bericht von Jens Wenck

Kreiszeitung vom 14.05.2010

 

Der WIDERSTAND WÄCHST !!!

Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 19:24 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

1500 Einwendungen gegen Hähnchenstall
Bericht und Kommentar von Johannes Heeg

Weser Kurier / Verdener Nachrichten vom 12.05.2010

[für eine größere Ansicht bitte auf einen der Berichte klicken]

Auf unseren Aktenordnern mit Einwendungen klebte ein Schild:

Der Widerstand wächst aber nicht nur in Verden.
Schon seit geraumer Zeit engagieren sich international bekannte Personen des öffentlichen Lebens für den Tierschutz.
Wir haben einige Zitate hier zusammengetragen....

 

Erörterungstermin zur Schlachtanlage in Wietze

Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 22:50 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Heute am 05.05.2010 war der Erörterungstermin um den geplanten Geflügelschlachthof in Wietze. Da wir selbst Einwendungen geschrieben hatten, war es nur selbstverständlich, auch in Wietze anwesend zu sein. Die Reihen der eigens für diese von der Genehmigungsbehörde bestuhlten und hergerichteten Turnhalle waren gut besetzt und zeigten trotz der arbeitnehmerunfreundlichen Uhrzeit (9:30 Uhr) das rege Interesse der Öffentlichkeit. Seitens der Medien war vom NDR über SAT1 bis hin zu den Printmedien alles vertreten.

Während die Firma Rothkötter mit einem ganzen Heer von Gutachtern, Anwälten und Sachverständigen angereist war, hatte die BI Wietze den Gutachter Knut Haverkamp verpflichtet (uns allen noch aus unserer eigenen Erörterung 2008 bestens in Erinnerung). Moderiert wurde die Veranstaltung durch Freifrau von Mirbach vom Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg. Was gleich positiv auffiel, war die äußerst professionelle Art der Moderatorin, diese Veranstaltung zu leiten.

Wenngleich auch hier sehr früh das Gefühl aufkam, dass die Neutralität auf der Strecke bleiben sollte, und die Sympathie der Genehmigungsbehörde doch bei dem übermächtigen Investor lag, muss man fairerweise sagen, dass die Verhandlungsführung zu keiner Zeit undemokratisch war oder die Erörterung gar unsachlich verlaufen ist. Jeder kam zu Wort. Selbst bei emotionalen und kritischen Wortbeiträgen hatte es die Moderatorin verstanden, die Wogen immer wieder zu glätten und konnte damit eine sachliche Erörterung gewährleisten.

Sehr gute Arbeit leistete der Gutachter Knut Haverkamp als Sachbeistand für die Bürgerinitiative in Wietze. Nach gründlicher Analyse hatte er einige Mängel im Gutachten entdeckt und diese so differenziert vorgetragen, dass die folgenden 40 Minuten durch einen Fachdialog zwischen Knut Haverkamp und der Gutachterin der Gegenseite bestritten wurden. Zwischendurch immer wieder mit der Aufforderung von Haverkamp an die Genehmigungsbehörde: "....auch hier beantrage ich Nachbesserung...".

Zu unserer Verwunderung hörte bei diesem Wortgefecht der Fachleute die Genehmigungsbehörde geduldig und aufmerksam zu. Und noch etwas verwunderte uns sehr: Von dieser Erörterung hat man allen Einwendern seitens der Behörde ein komplettes Tonbandprotokoll angeboten. (Man stelle sich vor: Mit allen verbalen Aussetzern und sonstigen Nebengeräuschen. So wie man es aus dem Nds. Landtag kennt). Warum erwähnen wir dieses? Unser Landrat hatte sich seinerzeit mit Händen und Füßen gewährt, ein Wortprotokoll zu erstellen.

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Auf großer Fahrt: Hähnchentransporter verbreiten Antibiotika-resistente Bakterien

Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 20:03 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Bonn, 15.12.2008: Pathogene Bakterien mit einer ausgebildeten Resistenz gegen Antibiotika erwartet man vor allem in Krankenhäusern und Arztpraxen. Nach einer aktuellen Studie der Johns Hopkins School of Public Health, USA, muss man aber auch auf Autobahnen und Landstraßen mit ihnen rechnen - zumindest dann, wenn auf ihnen schlachtreife Hähnchen transportiert werden.


Die Wissenschaftler wollten herausfinden, in welchem Umfang resistente Große Gruppe einzelliger, haploider (einfacher Chromosomensatz, Chromosomen) Organismen, oftmals mit Plasmiden, aber ohne echten Zellkern.Bakterien von den transportierten Tieren zum Menschen gelangen können. Dazu bestimmten sie die Bakterienarten auf den Innen- und Außenflächen von Autos, die den offenen Transportern über eine längere Distanz in einem Abstand von etwa 20 Metern gefolgt waren. Die Forscher fanden in den Innenräumen aller untersuchten Wagen größere Konzentrationen resistenter Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Mikroorganismen.

Dabei spielte es keine Rolle, ob die Fahrzeuge mit offenem Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen innen und außen. Fenster unterwegs waren oder die Klimaanlage nutzten. Die gleichen Arten fand man auch in offenen Getränken im Innern des Wagens und an den Türgriffen auf der Außenseite. Nach Ansicht der Experten können die Bakterien über das normale Einatmen oder über den direkten Kontakt in den menschlichen Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus gelangen. Unter den entdeckten Bakterien waren drei Arten, die eine R. ist die Fähigkeit eines Organismus den Angriff eines potenziellen Erregers bis zu einem bestimmten Grade abzuwehren oder der Wirkung eines schädlichen Agens (z.B. eines Pflanzenschutzmittels) zu widerstehen.Resistenz gegen klassische Antibiotika sind Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die Bakterien bekämpfen. Ihre Eigenschaften können bakteriostatisch (hemmung der Vermehrung), bakterizid (Tötung)oder bakteriolytisch (Tötung udn Auflösung)sein.
Antibiotika
ausgebildet hatten.

Dabei handelte es sich um die gleichen Mittel, die dem Hähnchenfutter vorbeugend während der Mast zugesetzt werden. Die Konzentration der Bakterien lag vor allem in den Sommermonaten besonders hoch, da sich die Mikroorganismen bei hohen Temperaturen schnell vermehren. Auch wenn die Verbreitungswege der Bakterien noch nicht ausreichend untersucht sind, empfehlen die Wissenschaftler, die Transportmethoden hinsichtlich Biosicherheit weiter zu verbessern, insbesondere in Gebieten mit hoher Nutztierdichte.

aid, Jürgen Beckhoff

Autor: AID Infodienst
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Quelle: Umweltjournal, Artikel-Nr. 15044
 

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