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UNITED STATES

Die Akte Grotelüschen

Grotelüschen - Neue Vorwürfe

Freitag, den 24. September 2010 um 11:41 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Peta hat erneut die Zustände in 2 Putenmastställen in Cloppenburg gefilmt. Für die Zustände in diesen Ställen ist die niedersächsische Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Astrid Grotelüschen direkt verantwortlich. Anscheinend vergisst die Landwirtschaftsministerin immer wieder, dass sie auch Tierschutzministerin ist. Zu den Tierschutzfragen hat sie sich noch nicht ein einziges Mal klar und deutlich Stellung bezogen oder gar die Zustände in diesen Ställen auf's Schärfste verurteilt.  - "Das eine, was ich will, das andere was ich muss" - der Tierschutz gehört nun einmal zu ihrem Amt, ob es ihr gefällt oder nicht. Der Tierschutz darf nicht lästiges Beiwerk sein, sondern sie muss dieser Verpflichtung mit der gleichen Ernsthaftigkeit nachkommen wie ihrem Amt als Landwirtschaftsministerin. Sie kann sich nicht die Aufgaben heraus"picken", die ihr am besten gefallen und alles andere links liegenlassen oder sogar mit Füßen treten, indem sie diese Zustände in den Putenmastställen duldet und einfach nichts, aber auch rein gar nichts dagegen unternimmt.

Aber auch die Veterinärbehörden scheinen den Tierschutz nicht so ernst zu nehmen. Zitat von Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck (PETA): "....Diese Veterinäre sind Kumpeltypen. Die saufen mit diesen Leuten, die sie wirklich kontrollieren sollen, saufen abends in den Dorfkneipen zusammen und duzen sich, sind kumpelmäßig miteinander und dann sollen se kontrollieren. So ist das auf dem Land ...."



[bitte oben auf das Foto klicken, um das Video abzuspielen]

Und noch die ungekürzte - sehr sachliche Version von PETA:

 

ARD Report Mainz: Leugnen, tricksen, täuschen...

Mittwoch, den 01. September 2010 um 10:23 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

...und wir wundern uns, dass immer mehr Massentierhaltungsställe dort gebaut werden, wo sie emissionstechnisch normalerweise gar nicht gebaut werden dürften. Aber eine Landwirtschaftsministerin, die sich über einfach alles hinwegsetzt und mit solchen "Wild-West-Methoden" die Wahrheit verdreht und unverfroren vor laufender Kamera lügt und trickst....ist leider alles möglich. Dem muss Einhalt geboten werden. Deshalb kann es gar nicht genug Protest aus der Bevölkerung geben.

(Quelle: ARD Report Mainz - der ganze Bericht hier)

(Quelle: Kreiszeitung, 01.09.2010)

 

Neue Vorwürfe gegen Ministerin Grotelüschen

Samstag, den 21. August 2010 um 18:34 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Niedersachsens Ministerin Grotelüschen gerät bei den Vorwürfen wegen Tierquälerei immer mehr unter Druck. Denn es gibt eine direkte Verbindung von den TV-Bildern mit verendenden Mastputen zu ihr: Die eidesstattliche Versicherung eines umstrittenen Putenmästers kam vom Privat-Fax der CDU-Frau.

Als Christian Wulff im April Niedersachsens Kabinett umkrempelte und drei neue Frauen holte, gab es viel Lob. Eine Migrantin wurde Sozialministerin, eine Ostdeutsche Bildungsministerin. Die dritte Frau war die Mastputen-Managerin Astrid Grotelüschen. Sie leitet das Agrarressort. Mit ihr, hieß es, sei die Lobby direkt ins Ministerium durchmarschiert. Die CDU dementierte das empört...... [der ganze - sehr lesenswerte -  Bericht auf Spiegel-Online !! Hier klicken !! Dort gibt es auch ein Diskussionsforum zu diesem Thema!! ]

 

Grotelüschen: "...Wir brauchen keine Tierschützer..."

Donnerstag, den 19. August 2010 um 16:12 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

In der "aktuellen Stunde" im Landtag von Hannover hat nun Ministerin Grotelüschen endlich die Maske fallen lassen. Auf die Anfragen der Opposition zur Aufklärung des Skandals reagierte sie mit keiner Silbe. Statt dessen griff sie diejenigen an, die die Misstände aufgedeckt haben, mit folgenden Worten:

"Wir brauchen keine so genannten Tierschützer wie PETA und wir brauchen auch nicht diejenigen, die diese Machenschaften mit solchen Beiträgen dann flankieren..." (Zitat: Astrid Grotelüschen, 18.08.10)

Einen noch dickeren Hund hätte sie nicht bringen können. Sie braucht also niemanden, der Misstände aufdeckt - d.h. keine Tierschutzverbände wie ProVieh, Deutscher Tierschutzbund, Menschen für Tierrechte, PETA (die schon gar nicht) und auch niemanden, der sich für artgerechte Tierhaltung einsetzt, wie z.B. ABL (= Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft). Ach ja, und noch zu denen, die das "flankieren": Kritische Berichterstattung durch die Medien ist natürlich auch nicht erwünscht. In einem Satz: Lieber vertuschen als aufklären und überhaupt, warum schaffen wir die Demokratie nicht einfach ab? Das würde Frau Grotelüschen bestimmt gut gefallen. Dann könnten sie und ihre Lobby-Mäster - schlimmer wie die Mafia - völlig ungestört die Bundesrepublik ruinieren. Wie tief sind wir eigentlich schon gesunken, dass wir einen Ministerpräsidenten haben, der so etwas deckt ? Und einen Bundespräsidenten, der diese Frau ins Amt geholt hat ?

 

Diese Frau hat "Dreck am Stecken"

Mittwoch, den 18. August 2010 um 11:59 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail



....wie kann sie mit Putenmast nichts zu tun haben, wenn es sich um einen Familienbetrieb handelt ? Hat sie keinen Feierabend ? Gütertrennung ? Wohl kaum....
Bei Hartz-IV werden solche Trennungen ja auch nicht gemacht (Ausreden wie: ".....ich habe nichts mit den Geschäften meines Mannes zu tun..."  - solche Ausreden werden beim "Otto-Normal-Bürger" auch nicht akzeptiert !!!). Und überhaupt - wie kann man größter Teilhaber an den umstrittenden Putenmastställen sein und mit der Verantwortung nichts mehr zu tun haben wollen ?!). Das stinkt doch alles zum Himmel !!

 
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