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Berliner Zeitung: Das System WiesenhofBerliner Zeitung, 23.08.2012 Früher gab es Bauern im Landkreis Oldenburg und Weizen und Gerste und Kuhweiden. Heute gibt es vor allem Geflügelzüchter und Riesenställe für das Federvieh und Maisfelder drumherum, um die Tiere und die Biogasanlagen zu füttern. Eine Reise durch ein verschandeltes Land. Schön ist es im Landkreis Oldenburg. Viel Himmel, viel Gegend, viel Grün. „Das Grün ist trügerisch“, sagt Wilfried Papenhusen. Schlimmer noch: Geradezu heimtückisch sei es. „Eine arglistige Täuschung“, sagt Papenhusen. „Bauernland sieht anders aus.“ Niedersächsische Landesregierung plant Filterpflicht für AgrarfabrikenAuf einen bevorstehenden Erlass des Landes Niedersachsen zum Einbau von Filteranlagen in großen agrarindustriellen Schweinehaltungsanlagen hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hingewiesen. Vor allem im Hinblick auf die Keimbelastung der Anwohner müssten oberhalb der Tierplatz-Schwellenwerte des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes (2.000 Schweinemastplätze, 750 Sauen) solche Abluftreinigungsanlagen in neue und alte Ställe eingebaut werden. Bei großen Geflügelanlagen ab 40.000 Plätzen, für die es erst demnächst zertifizierte Filter für alle Maststufen geben werde, sollen demnach zunächst Mindestabstände zur Wohnbebauung (500 bzw. 1000 Meter) vorgeschrieben werden. Die Genehmigungsbehörden sollen diese Auflagen in konkreten Fällen auch bei Tierplätzen von 1.500 Mastschweinen, 560 Sauen, 15.000 Legehennen, 15.000 Puten oder 30.000 Masthühnern einfordern können.
Neubau Wiesenhof-SchlachtanlageWiesenhof: Ausgelegte Antragsunterlagen zum Achtung: Einwendungen können noch bis zum 09.08.2012 erhoben werden.Alle Infos hier: http://www.promut.net/DownloadWietzen.html ARD Report Mainz: Die vermeidbaren Qualen der EnteVerbrauchergeiz und Produzentengier verhindern eine tiergerechte Entenzucht Die vermeidbaren Qualen der Enteaus der Sendung vom Dienstag, 3.7. | 21.45 Uhr | Das Erste Rund 25 Millionen Enten werden in Deutschland pro Jahr gemästet. Sie stehen zu Tausenden in großen Hallen, auf ihrem eigenen Kot, müssen Trockenfutter fressen. Wasser bekommen Sie nur tröpfchenweise aus sogenannten Nippeltränken. Für Tierschützer und Tierärzte sind das unhaltbare Zustände. Die Tiere leiden unter diesen Haltungsbedingungen. Sie können sich nicht reinigen, nicht den Schnabel ins Wasser tauchen, um zu fressen. Dabei legt eine EU-Haltungsempfehlung bereits seit 1999 fest, dass die Enten Zugang zu Auslauf und Badewasser benötigen, es müsse ihnen wenigstens ermöglicht werden den Kopf komplett unter Wasser zu tauchen. Deutschland hat sich verpflichtet diese Empfehlung einzuhalten und dennoch haben Enten in vielen industriellen Mastanlagen diese Möglichkeit nicht. |
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