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100.000er Hähnchenmaststall in Etelsen-Giersberg - NEIN DANKE!

Demo "Wir haben es satt"

Donnerstag, den 27. September 2012 um 20:11 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

 

Berliner Zeitung: Das System Wiesenhof

Freitag, den 24. August 2012 um 19:45 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Berliner Zeitung, 23.08.2012
von Katja Tichomirowa

Früher gab es Bauern im Landkreis Oldenburg und Weizen und Gerste und Kuhweiden. Heute gibt es vor allem Geflügelzüchter und Riesenställe für das Federvieh und Maisfelder drumherum, um die Tiere und die Biogasanlagen zu füttern. Eine Reise durch ein verschandeltes Land.

Schön ist es im Landkreis Oldenburg. Viel Himmel, viel Gegend, viel Grün. „Das Grün ist trügerisch“, sagt Wilfried Papenhusen. Schlimmer noch: Geradezu heimtückisch sei es. „Eine arglistige Täuschung“, sagt Papenhusen. „Bauernland sieht anders aus.“
Er steuert seinen Geländewagen über die Landstraßen. Am Rand steht der Mais Spalier, in dichten, sattgrünen Reihen. Zwischendrin die Kunststoffdächer der Biogasanlagen, auch sie grün. Und um die Hähnchenmastställe herum, die hier an jedem Dorfrand stehen, wird ebenfalls begrünt. „Begrrrrünt“, sagt Papenhusen mit norddeutsch-kollerndem R. „Das ist Vorschrift. Kein Hähnchen-KZ ohne Grünstreifen drum herum.“ Er seufzt. „Früher, da standen hier um diese Jahreszeit Weizen, Gerste und Hafer. Es gab Weiden für die Rinder.“ Früher, das war, als die Bauern hier noch Bauern waren. [DEN GANZEN ARTIKEL LESEN]

 

Niedersächsische Landesregierung plant Filterpflicht für Agrarfabriken

Mittwoch, den 18. Juli 2012 um 08:40 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Auf einen bevorstehenden Erlass des Landes Niedersachsen zum Einbau von Filteranlagen in großen agrarindustriellen Schweinehaltungsanlagen hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hingewiesen. Vor allem im Hinblick auf die Keimbelastung der Anwohner müssten oberhalb der Tierplatz-Schwellenwerte des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes (2.000 Schweinemastplätze, 750 Sauen) solche Abluftreinigungsanlagen in neue und alte Ställe eingebaut werden. Bei großen Geflügelanlagen ab 40.000 Plätzen, für die es erst demnächst zertifizierte Filter für alle Maststufen geben werde, sollen demnach zunächst Mindestabstände zur Wohnbebauung (500 bzw. 1000 Meter) vorgeschrieben werden. Die Genehmigungsbehörden sollen diese Auflagen in konkreten Fällen auch bei Tierplätzen von 1.500 Mastschweinen, 560 Sauen, 15.000 Legehennen, 15.000 Puten oder 30.000 Masthühnern einfordern können.

Zuvor hatten bereits einige Landkreise ähnliche Vorgaben für agrarindustrielle Neubauten gemacht, nachdem Bürgerinitiativen und Umweltverbände immer wieder dringlich auf die Umwelt- und Gesundheitsgefahren durch derartige Anlagen hingewiesen hatten. Inbesondere die durch den massiven Antibiotika-Einsatz in Großanlagen geförderten und verbreiteten antibiotika-resistenten MRSA- und ESBL-Keime führten zu ernsten Gesundheitsrisiken.

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Neubau Wiesenhof-Schlachtanlage

Montag, den 16. Juli 2012 um 08:18 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Wiesenhof:
Schlachtbetrieb Neubau in Wietzen

Ausgelegte Antragsunterlagen zum
Download/Nachlesen auf der Webseite: http://www.promut.net


Achtung: Einwendungen können noch bis zum 09.08.2012 erhoben werden.

Alle Infos hier: http://www.promut.net/DownloadWietzen.html

 

ARD Report Mainz: Die vermeidbaren Qualen der Ente

Montag, den 09. Juli 2012 um 08:39 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Verbrauchergeiz und Produzentengier verhindern eine tiergerechte Entenzucht Die vermeidbaren Qualen der Ente

aus der Sendung vom Dienstag, 3.7. | 21.45 Uhr | Das Erste

Rund 25 Millionen Enten werden in Deutschland pro Jahr gemästet. Sie stehen zu Tausenden in großen Hallen, auf ihrem eigenen Kot, müssen Trockenfutter fressen. Wasser bekommen Sie nur tröpfchenweise aus sogenannten Nippeltränken.

Für Tierschützer und Tierärzte sind das unhaltbare Zustände. Die Tiere leiden unter diesen Haltungsbedingungen. Sie können sich nicht reinigen, nicht den Schnabel ins Wasser tauchen, um zu fressen. Dabei legt eine EU-Haltungsempfehlung bereits seit 1999 fest, dass die Enten Zugang zu Auslauf und Badewasser benötigen, es müsse ihnen wenigstens ermöglicht werden den Kopf komplett unter Wasser zu tauchen.

Deutschland hat sich verpflichtet diese Empfehlung einzuhalten und dennoch haben Enten in vielen industriellen Mastanlagen diese Möglichkeit nicht.

Die vermeidbaren Qualen der Ente

Zum vollständigen Beitrag des ARD Report Mainz geht es >> HIER <<

 

Geflügellaster mit 1000 Puten verunglückt

Montag, den 09. Juli 2012 um 08:26 Uhr | Author: Waltraut Bergmann | PDF Drucken E-Mail

ES GIBT KEINEN „VERNÜNFTIGEN GRUND“, WESHALB PUTEN ZUR SCHLACHTUNG VON DÄNEMARK BIS NACH NIEDERSACHSEN GEKARRT WERDEN MÜSSEN! ES GIBT KEINEN GRUND, WESHALB DAS TIERSCHUTZGESETZ NICHT ANGEWENDET WIRD UND DIE TIERE UNNÖTIGEN QUALEN AUSGESETZT WERDEN!

http://regionales.t-online.de/gefluegellaster-mit-1000-puten-verunglueckt/id_57747786/index

Geflügellaster mit 1000 Puten verunglückt

06.07.2012, 15:02 Uhr | dpa

Geflügellaster mit 1000 Puten verunglückt (Quelle: dapd)

Geflügellaster mit 1000 Puten verunglückt (Quelle: dapd)

Ein Geflügellaster mit 1000 Puten aus Dänemark ist am Freitagmorgen auf der A7 bei Flensburg verunglückt. Die Autobahn wurde für Stunden gesperrt. Etwa 700 Tiere verendeten in dem umgekippten Transporter bis Mittag, teilte die Polizei mit. Außerdem seien mehr als 200 Tiere notgeschlachtet worden. Bis zu 30 Tiere gelangten nach dem Unfall durch beschädigte Gitter nach draußen. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Der 68-jährige Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Lastwagen nach rechts von der Straße abgekommen und in den Graben gekippt. Er und sein Beifahrer (52) wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Transporter sollte die Puten zu einem Schlachthof im niedersächsischen Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) bringen.

 

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TAZ: Niedersachsen's Wasser ist voll Scheiße

Montag, den 02. Juli 2012 um 08:47 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Niedersachsens Wasser ist voll scheiße

Agrar- und Umweltminister räumen ein: Wegen unkontrollierter Gülleeinfuhren und Tierindustrie können Niedersachsens Gewässer Nitrat-Grenzwert der EU nicht einhalten.

Niedersachen: Das jaucht das Landvolk und der Mais blüht auf.

Immerhin, einen haben sie gestoppt, in Bremen: „Um 7 Uhr morgens“, berichtete die Polizei diesen Mittwoch, habe eine Streife „einen mit Hühnerkot beladenen niederländischen Sattelzug“ gestoppt, wegen Überlast: 50 Tonnen statt 40 Tonnen Kacke, in Bremen nimmt man so etwas genau. Der Zielort lag indes in Niedersachsen – und da spielen zehn Tonnen mehr oder weniger längst keine Rolle mehr.

[Der ganze Artikel auf den Seiten der TAZ]

 

Nabu klagt gegen Megaschlachtanlage in Wietze

Dienstag, den 26. Juni 2012 um 07:48 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

Aus einer Info der BI Wietze ( gegen die bereits genehmigte und teilweise arbeitende Hühnerschlachtanlage für geplante 135 Mio. Masthühner/Jahr, wofür bis zu 400 neue Mastanlagen mit bis zu 40.000 Hühnern pro Mastgang ( ca. 7,5 pro Jahr) benötigt werden:

**********************************************************************

(…)

Die öffentliche, mündliche Verhandlung gegen die Schlachthofgenehmigung beginnt am:

Donnerstag, den 28.06.2012 um 10:45 Uhr im Sitzungssaal II,

Verwaltungsgericht Lüneburg

Adolph-Kolping-Str. 16

21337 Lüneburg

Der NABU klagt (…):

· gegen die umweltbelastenden Immissionen von Bioaerosolen, Keimen und Stickstoff aus Schlachtbetrieb und Tiertransporten,

· gegen die Belastung der Aller (FFH-Gebiet) durch Abwassereinträge,

· gegen mangelnden Brandschutz der Tiere bei Feuer im Schlachthof und

· gegen die derzeit ungültige baurechtliche Genehmigung.

Die Klage beruft sich auf das Urteil des EuGH: Umweltverbände dürfen klagen.

Im Interesse der Allgemeinheit dürfen sie gegen Großprojekte vorgehen, wenn die Umwelt bedroht ist. Der Europäische Gerichtshof kippt damit die bisherigen Beschränkungen im deutschen Recht. Umweltverbände sehen sich gestärkt in ihrem Kampf gegen schädliche Umweltauswirkungen bei Großprojekten.

 

Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung

Samstag, den 09. Juni 2012 um 10:32 Uhr | Author: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Am 25. Mai hatten die Grünen zu einem Fachgespräch im Niedersächsischen Landtag eingeladen, um mit Experten die Ursachen und Risiken eines dauerhaften Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zu erörtern. Die Fachbeiträge der acht Referenten (darunter ein Vertreter des Robert-Koch-Instituts, der Bundesärztekammer, des Verbandes für Nds. Geflügelwirtschaft, Tier- und Humanmediziner) können

H I E R

nachgelesen werden.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer erwähnte in seinem Vortrag, dass ein Landwirt seine Klage gegen den Landkreis Emsland zurückgezogen habe. Im Landkreis Emsland müssen Mäster ein Brandschutz- und Keimgutachten vorlegen, mit dem sie beweisen können, dass sie die Tiere retten können, wenn die Mastanlage brennt. Außerdem müssen sie darlegen, dass von ihrer Mastanlage keine Gefährdung der Umwelt durch Keime ausgeht. Das Gericht ließ wohl vor der Urteilsverkündung verlauten, dass es der Rechtsauffassung des Landkreises Emsland folgen würde. Der Landwirt hätte somit die Klage verloren.

Das Ergebnis ist nicht überraschend. Natürlich kann die Genehmigungsbehörde (=Landkreis) auf Basis des §20 NBauO ein Brandschutzgutachten und nach dem Vorsorgegrundsatz des BImSchG ein Keimgutachten fordern. Das wurde bereits vor ca. 2 Jahren im Nds. Landtag so kommunziert. Eigentlich schade, dass der Landwirt seine Klage zurückgezogen hat. Wenn es nämlich so gekommen wäre wie von ihm befürchtet, hätten wir endlich ein Gerichtsurteil, das andere Landkreise ermutigen würde, ebenfalls entsprechende Gutachten zu fordern. Aber das wäre natürlich NICHT (!) im Sinne der Agrarlobby gewesen...

 

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"Die Größe und der moralische Fortschritt einer Nation lassen sich daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt ....." (Mahatma Gandhi)

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